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Die erschöpfte Wolfsfrau

zu viel getragen, zu wenig genährt

Vielleicht funktionierst du gut.
Der Alltag läuft. Termine werden eingehalten, andere können sich auf dich verlassen. Und trotzdem fühlst du dich innerlich leer oder müde – selbst dann, wenn du eigentlich genug geschlafen hast.

Erschöpfung zeigt sich oft nicht laut.
Sie schleicht sich ein. In Form von innerer Schwere, fehlender Freude, Reizbarkeit oder dem Gefühl, immer „noch etwas durchhalten“ zu müssen.

Viele Frauen in dieser Phase haben gelernt, stark zu sein.
Zu geben. Verantwortung zu übernehmen. Bedürfnisse zurückzustellen. Nicht aus Schwäche – sondern aus Loyalität, Liebe, Pflichtgefühl.

Und genau hier beginnt dein Wendepunkt.

Prinzip 1: Eine Wolfsfrau achtet sich und ihr Umfeld

Sich selbst zu achten bedeutet nicht, egoistisch zu werden.
Es bedeutet, dich selbst nicht länger zu übergehen.

Als „erschöpfte Wolfsfrau“ hast du vermutlich lange funktioniert, obwohl dein Körper und dein Inneres längst Signale gesendet haben. Müdigkeit. Spannung. Rückzug. Sehnsucht nach Ruhe.

Selbstachtung heißt jetzt:

  • deine Grenzen ernst zu nehmen
  • deine Bedürfnisse nicht erst ganz am Ende zu hören
  • dir selbst den gleichen Respekt zu schenken wie anderen

Das ist kein radikaler Schnitt.
Es ist eine sanfte Rückkehr.

Übungen & Impulse für deinen Alltag

Der ehrliche Körper-Check (2 Minuten)

Übung 1

Halte kurz inne und frage dich:

  • Wo in meinem Körper spüre ich gerade Spannung?
  • Wo fühlt es sich leer oder schwer an?
  • Was würde mir jetzt gut tun – nicht später?

✔️ Es geht nicht darum, alles sofort zu verändern.
✔️ Nur darum, wieder zuzuhören.

Ein tägliches Mini-Ja zu dir

Übung 2

Wähle eine kleine Handlung pro Tag, die nur dir dient.
Zum Beispiel:

  • ein Glas Wasser in Ruhe trinken
  • kurz ans Fenster treten und atmen
  • fünf Minuten ohne Aufgabe sitzen

✔️ Klein ist richtig.
✔️ Regelmäßig ist wichtiger als perfekt.

Die eine Frage am Abend

Übung 3

Bevor du schlafen gehst, frage dich:

Wo habe ich mich heute selbst übergangen – und wo habe ich mich geachtet?

Ohne Bewertung.
Ohne Vorwurf.
Nur wahrnehmen.

Wenn du dich in der erschöpften Wolfsfrau wiedererkennst, bist du nicht falsch. Du bist an einem Punkt, an dem dein Inneres wieder gehört werden möchte.

Und wenn du nicht allein zurückfinden musst?

Das Schwierigste an der Erschöpfung ist nicht die Müdigkeit. Es ist der Gedanke, dass die Rückkehr zu dir selbst noch eine Aufgabe mehr ist — noch etwas, das du schaffen musst, zusätzlich zu allem anderen.

Deshalb gibt es den Wolfsfrau-Kreis.

Er ist kein Programm und keine Challenge. Es gibt nichts abzuarbeiten, nichts nachzuholen, keine verpasste Woche. Was du dort findest, ist bewusst leise:

  • Sonntags ein kleiner Impuls — ein Ritual, das manchmal zwei Minuten dauert. Mehr wird nicht verlangt.
  • Frauen, die dasselbe kennen. Du musst nicht erklären, warum du müde bist, obwohl du genug geschlafen hast.
  • Eine Bibliothek zum Stöbern, wenn du mal Ruhe hast — und die bleibt liegen, wenn du keine hast.

Und wenn du irgendwann tiefer eintauchen möchtest, wartet dort der Kompass zu deinem Prinzip: Sich selbst und das Umfeld achten.

Der Beitritt ist kostenfrei. Du darfst wochenlang nur mitlesen. Niemand fragt nach.

Wie viel Wolfsfrau steckt in dir?

Wie viel Wolfsfrau steckt in dir?

Manchmal merken wir nur, dass etwas nicht mehr ganz stimmig ist. Wir funktionieren, tragen Verantwortung – und verlieren dabei leise den Kontakt zu uns selbst.

Das Wolfsfrau-Quiz ist eine Einladung, kurz innezuhalten und hinzuspüren:
💮 Wo stehe ich gerade?
💮 Welche Qualität der Wolfsfrau lebt in mir – und welche möchte gestärkt werden?

In 10 kurzen Aussagen erhältst du eine persönliche Einordnung und eine erste Orientierung für deinen nächsten, stimmigen Schritt.

Kein richtig oder falsch.
Nur ein Moment des Wieder-Bei-dir-Ankommens.


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